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    Plantago Hustensaft

    Abbildung ähnlich
    Plantago Hustensaft
    PZN 01448435 (90 ml)




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    1 Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt. - Preisänderungen und Irrtum vorbehalten.

    Hersteller

    Hersteller:
    WALA Heilmittel GmbH
    Dorfstraße 1
    73087 Bad Boll/Eckwälden

    Telefon: 07164/930-0
    Fax: 07164/930-297

    Artikelinformationen

    Fachinformation



    WALA Heilmittel GmbH
    Plantago Hustensaft

    1. Bezeichnung des Arzneimittels


    Plantago Hustensaft
    Sirup

    2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung


    10 g (8,5 ml) enthalten:
    Wirkstoffe:
    Petasites hybridus e radice ferm
    33c Dil. D3 (HAB, Vs. 33c) 0,1 g
    Wässriger Auszug mit Zucker (1 : 1)
    aus 0,3 g Picea abies,
    Summitates rec. (4 : 1) 1,5 g
    Wässriger Auszug mit Zucker (1 : 1)
    aus 0,7 g Plantago lanceolata,
    Folium rec. (4 : 1) 3,5 g
    Sonstiger Bestandteil:
    Saccharose.

    Die Liste aller sonstigen Bestandteile siehe unter 6.1.

    3. Darreichungsform


    Sirup

    4. Klinische Angaben



    4.1 Anwendungsgebiete


    gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.
    Dazu gehören:
    Harmonisierung von Atmungs- und Schleimbildungsvorgängen bei katarrhalisch-entzündlichen Erkrankungen der Luftwege und zur Auswurfförderung (Expektoration), z. B. Bronchitis, Lungenentzündung (Bronchopneumonie), Bronchialasthma.

    4.2 Dosierung,Art und Dauer der Anwendung


    Soweit nicht anders verordnet, Säuglinge und Kinder unter 6 Jahren 3- bis 4-mal täglich 1 Teelöffel (5 ml) Sirup in warmem Wasser einnehmen.
    Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre 3-mal täglich 1 Esslöffel (15 ml), in akuten Fällen alle 2 Stunden 1 Teelöffel (5 ml) Sirup in warmem Wasser einnehmen.
    Die Behandlung einer akuten Erkrankung sollte nach 2 Wochen abgeschlossen sein. Tritt innerhalb von 2 – 5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt aufzusuchen.
    Die Dauer der Behandlung von chronischen Krankheiten erfordert eine Absprache mit dem Arzt.

    4.3 Gegenanzeigen


    Plantago Hustensaft darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen Spitzwegerichpollen.

    4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung


    Bei länger anhaltenden Beschwerden, bei Atemnot, bei Fieber oder eitrigem Auswurf sollte ein Arzt aufgesucht werden.
    Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten Plantago Hustensaft nicht einnehmen.
    1 Esslöffel (15 ml) Sirup enthält 7,1 g Sucrose (Zucker). 1 Teelöffel (5 ml) Sirup enthält 2,4 g Sucrose (Zucker). Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
    Plantago Hustensaft kann schädlich für die Zähne sein (Karies).

    4.5 Wechselwirkungen mit anderen Mitteln und sonstige Wechselwirkungen


    Hinweise zu Wechselwirkungen mit Plantago Hustensaft oder einem der Bestandteile sind nicht bekannt.

    4.6 Schwangerschaft und Stillzeit


    Langjährige Erfahrung mit Plantago Hustensaft lassen nicht auf Nebenwirkungen in der Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen schließen. Bisher sind keine einschlägigen epidemiologischen Daten verfügbar.
    Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Reproduktionstoxizität der Bestandteile von Plantago Hustensaft vor.
    Wie alle Arzneimittel sollte Plantago Hustensaft in Schwangerschaft und Stillzeit nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker angewendet werden.

    4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen



    Nicht zutreffend.

    4.8 Nebenwirkungen


    Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeiten zugrunde gelegt:

    Bewertung%-Angaben
    sehr häufig≥ 10 %
    häufig≥ 1 % – < 10 %
    gelegentlich≥ 0,1 % – < 1 %
    selten≥ 0,01 % – < 0,1 %
    sehr selten< 0,01 % oder unbekannt


    Selten:
    Allergische Reaktionen wie Hautausschlag,
    Nesselsucht (Urtikaria), Haut-/Schleimhautschwellungen (Ödeme) und Juckreiz.
    Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
    Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem
    Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
    Abt. Pharmakovigilanz
    Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
    D-53175 Bonn
    Website: www.bfarm.de anzuzeigen.

    4.9 Überdosierung


    Intoxikationen durch eine Überdosierung sind bisher nicht bekannt geworden. Bei einmalig 1 – 2 Einzeldosen zu viel sind keine schädlichen Effekte zu erwarten. Bei Auftreten von Überdosierungserscheinungen ist eine symptomatische Therapie erforderlich.

    5. Pharmakologische Eigenschaften



    5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften


    Pharmakotherapeutische Gruppe: Anthroposophisches Arzneimittel bei Husten und Bronchitis
    Therapeutisches Ziel
    Bei akut-entzündlichen Erkrankungen der Bronchien liegt ein Missverständnis im Zusammenwirken von Empfindungs- und Lebensorganisation vor: die Empfindungsorganisation wirkt zu sehr vom oberen Menschen aus und löst dadurch den Husten aus. Sie begrenzt nicht mehr genügend die Lebensvorgänge im unteren Menschen, wodurch die Schleimproduktion verstärkt wird. Plantago-Hustensaft harmonisiert dieses Ungleichgewicht von Empfindungs- und Lebensorganisation.
    Plantago rhythmisiert das Ineinandergreifen von Empfindungs- und Lebensorganisation und wirkt dadurch schleimlösend und hustenreizlindernd.
    Petasites wirkt ähnlich wie Plantago, löst aber stärker eine sich von außen nervensinnesartig in die Lebensorganisation verkrampfende Empfindungsorganisation und wirkt dadurch spasmolytisch.
    Picea hat ergänzend eine durchwärmende Wirkung, so dass die Empfindungsorganisation wieder in der rechten Weise von der Ich-Organisation aufgenommen wird.

    5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften


    Erkenntnisse über die Pharmakokinetik von Plantago Hustensaft liegen nicht vor. Diese sind zu einer sachgemäßen Anwendung innerhalb der anthroposophischen Therapierichtung nicht erforderlich und bei potenzierten Zubereitungen nicht zu ermitteln.
    Bioverfügbarkeit
    Erkenntnisse über die Bioverfügbarkeit von Plantago Hustensaft liegen nicht vor. Diese sind zu einer sachgemäßen Anwendung innerhalb der anthroposophischen Therapierichtung nicht erforderlich und bei potenzierten Zubereitungen nicht zu ermitteln.

    5.3 Präklinische Daten zur Sicherheit


    Wie in der Fachliteratur beschrieben, kann der Bestandteil Petasites hybridus präklinische Effekte hervorrufen. Diese sind jedoch für das Arzneimittel nicht zu erwarten, da die enthaltene Konzentration des Bestandteils weit unter der toxikologischen Grenze liegt.

    6. Pharmazeutische Angaben



    6.1 Liste der sonstigen Bestandteile


    Saccharose, Gereinigtes Wasser.

    6.2 Inkompatibilitäten


    Nicht zutreffend.

    6.3 Dauer der Haltbarkeit


    3 Jahre
    Nach Anbruch 4 Wochen haltbar – im Kühlschrank bei 2 – 8 °C aufbewahren.

    6.4 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung


    Keine besonderen Anforderungen.

    6.5 Art und Inhalt des Behältnisses


    Braunglasflasche mit 90 ml Sirup

    6.6 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung


    Keine besonderen Anforderungen.

    7. Inhaber der Zulassung


    WALA Heilmittel GmbH
    73085 Bad Boll/Eckwälden
    DEUTSCHLAND
    Tel. +49 (0)7164 930-181
    Fax +49 (0)7164 930-297
    info@wala.de www.walaarzneimittel.de

    8. Zulassungsnummer


    6841076.00.00

    9. Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung


    08.12.2005

    10. Stand der Information


    August 2017

    11. Verkaufsabgrenzung


    Apothekenpflichtig

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    3 Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.
    4 Nahrungsergänzungsmittel dienen nicht als Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung. Sie sind für Kinder unerreichbar aufzubewahren. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
    5 Altbatterien dürfen nicht in den Hausmüll. Altbatterien-Rücknahme erfolgt nach den Anforderungen des Batteriegesetzes.
    Batterien und Altgeräte - Entsorgung und Rücknahme

    6 Pflichtinformationen nach der Lebensmittelinformationsverordnung entnehmen Sie bitte den Produktdetails.
    7 Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben.
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